Wohnraumgestaltung – 7 einfache Tipps
Eine strukturierte Wohnraumgestaltung vereint Ästhetik, Funktionalität und Ordnung. Mit gezielten Anpassungen in Farbe, Muster, Flächenführung und Beleuchtung kannst du Räume sinnvoll gliedern.
Eine strukturierte Wohnraumgestaltung vereint Ästhetik, Funktionalität und Ordnung. Mit gezielten Anpassungen in Farbe, Muster, Flächenführung und Beleuchtung kannst du Räume sinnvoll gliedern, Unordnung visuell minimieren und eine angenehme Atmosphäre schaffen, die Ruhe ausstrahlt. Voraussetzung für eine gelingende Umsetzung ist eine bereits bestehende Grundordnung in deinem Zuhause.
Hier sind sieben praxisnahe Tipps.
Freie Flächen
Freie Flächen schaffen eine Reizreduktion und vermitteln Ruhe. Versuche den Fussboden, die Tischplatte, die Küchenablage oder beispielsweise die Fensterbank frei von Gegenständen zu halten oder wähle einzelne wenige Gegenstände bewusst aus und platziere sie gezielt auf der Fläche. Nutze geschlossene Schränke, um Dinge wegzuräumen, statt sie offen herumliegen zu lassen. Plane regelmässig kurze Aufräumeinheiten, um freie Flächen zu erhalten. Gib jedem Gegenstand einen festen Platz in deinem Zuhause, so schaffst du mit kleinen Aufräumeinheiten schnell wieder Ordnung.
Farben
Farben beeinflussen unsere Stimmung, die Wahrnehmung von Raumgrösse und das Ordnungsempfinden. Helle, neutrale Töne lassen Räume offener und ruhiger wirken, kontrastreiche Farbkombinationen setzen Akzente. Während Rot meistens aktivierend wirkt, vermittelt Blau eher Ruhe und Harmonie. Welche Farben und in welcher Menge eingesetzt werden, hängt stark von den persönlichen Bedürfnissen der jeweiligen Person ab. Für eine ruhige und harmonische Raumgestaltung einen hellen Grundton als Basis wählen – beispielsweise Hellgrau, Creme etc. -, eine persönliche Hauptfarbe wählen und mit einer zweiten oder allenfalls dritten Farbe passende Akzente setzen. Starke Farben als Highlight nur sparsam einsetzen.
Muster
Muster können Persönlichkeit verleihen und einen Raum interessant machen, aber zu viele Muster erzeugen Unruhe. Verwende daher grosse Muster eher sparsam (z.B. ein Kissen oder eine Vase). Kleine Muster können ruhig auch in Vorhängen oder Teppichen eingesetzt werden. Um die Harmonie zu bewahren, können Muster mit den gleichen Farbtönen wie Möbel oder Wänden kombiniert werden. Muster sollten gezielt als Blickfang und nicht als dominierender Hintergrund für alle Flächen genutzt werden.
Gruppieren
Sinnvolle Gruppen von Gegenständen erleichtern Orientierung, schaffen Struktur und entlasten unser Gehirn und die Reizaufnahme. Wir können durch das Gruppieren von Gegenständen unsere Umgebung schneller wahrnehmen und erzielen so eine Reizreduktion. Platziere beispielsweise Möbel oder Objekte, die einen gemeinsamen Zweck erfüllen (z.B. Leseecke: Sessel, Leselampe, Beistelltisch) nah beieinander. Dazwischen sollte ausreichend freier Platz zur Verfügung stehen.
Geschlossen statt offen
Offene Regale zeigen Persönlichkeit und sind ideal um gezielt Lieblingsstücke, Bücher oder dekorative Boxen zu präsentieren. Es kann aber schnell passieren, dass solche Regale unruhig und unordentlich wirken. Geschlossene Schränke schaffen meistens mehr Ruhe und Ordnung und helfen, dass der Raum nicht überladen wirkt. Insbesondere Alltagsgegenstände, die weder schön anzusehen noch täglich gebraucht werden, werden besser in geschlossenen Schränken verstaut. Regelmässiges Aussortieren hilft, damit die Schränke und Regale nicht überladen werden.
Beschriften
Kisten, Körbe, Boxen etc. sind praktische Helfer, um Ordnung zu schaffen. Eine klare Beschriftung erhöht die Übersichtlichkeit, erleichtert das Wiederfinden und reduziert Chaos. Am besten die Beschriftungen einfach halten, meist reichen schon kurze Stichwörter oder Symbole.
Lichtquellen
Licht beeinflusst Stimmung und Raumwahrnehmung. Du kannst verschiedene Lichtquellen wie Deckenleuchten, Stehlampen, LED-Stripes nutzen, um unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Dimmbare Lampen ermöglichen, das Licht an die jeweilige Situation anzupassen. Ein warmweisses Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre, während sich ein kaltes Licht gut für Arbeitsbereiche eignet. Nutze so weit als möglich das Tageslicht als natürliche Beleuchtung.
Als zertifizierter Aufräumcoach FdL begleite und unterstütze ich dich gerne in deinem Aufräumprozess und verrate dir weitere wertvolle Gestaltungstipps. Gemeinsam schaffen wir eine Grundordnung, damit du anschliessend deinen Wohnraum nach deinen Wünschen gestalten kannst.